
Herzlich willkommen in unserem urnfold-Adventskalender. Vielleicht kennt ihr ihn schon, und falls nicht: Jedes Jahr sammeln wir hier all die Dinge, die uns im Laufe des Jahres inspiriert haben. Hinter den Türchen verbergen sich Bücher, Filme, Orte, Menschen, Ideen und Produkte rund um Trauer, Tod und Sterben, die uns 2025 besonders bewegt haben.
Außerdem wartet in einem Türchen die Chance auf unser Last Christmas Weihnachtschmuck DIY-Set.
Viel Freude beim Entdecken und eine schöne Advents- und Weihnachtszeit!
Wir alle kennen Waldfriedhöfe. Oft werden sie von Gemeinden oder großen Anbietern wie Friedwald oder Ruheforst betrieben. Daneben gibt es aber auch unabhängige Projekte mit ganz eigenen Ideen. Eines davon ist der Bestattungswald Alt Madlitz, der dieses Jahr eröffnet hat. Für uns ist er ein schönes Beispiel dafür, wie sich Trauerkultur verändert: hin zu persönlicheren Abschieden und mehr Nähe zur Natur. So schreiben sie auf ihrer Website:
"Unser Wald ist ein Ort, der ein Zuhause sein kann. Für euch, eure Trauer, eure Verstorbenen, euren Abschied."
Waldbestattungen an sich sind nichts Neues. In Alt Madlitz wurde aber einiges weitergedacht. Auf den Bildern seht ihr den besonders gestalteten Abschiedsraum aus Douglasienholz und Schafwolle. Er schützt vor Wind und Blicken, lässt aber den Blick in die Baumkronen der Kiefern offen. Uns gefällt die Verwendung regionaler Materialien und dass der Ort für sich allein wirkt – mit und ohne persönliche Dekoration. Besonders schön finden wir auch das Konzept der Familien- und Freundinnengrabstätten: Die letzte Ruhestätte mit den Menschen teilen, die einem im Leben am wichtigsten sind – das können eben auch Freundinnen sein. Auch werden im Wald Feste gefeiert, gegessen und verweilt. Dabei versucht das Team für alle Trauernden gute Lösungen zu finden und nicht mit pauschalen Verboten zu arbeiten. Ein Abschied nicht nur im Wald, sondern auch mit dem Wald. Hier bekommt ihr einen Eindruck:
Neuer Bestattungswald in Alt Madlitz: Ruhestätte unter Buchen und EichenDie Serie Mum begleitet die britische Cathy im ersten Jahr nach dem Tod ihres Mannes. Auf sehr charmante Art und Weise wird man Teil ihrer erweiterten Familienkonstellation und bekommt einen sehr authentischen Eindruck davon, wie die Personen jeweils in der besonderen Situation nach dem Verlust des Mannes/Bruders/Vaters/besten Freundes miteinander und insbesondere mit Cathy umgehen.
„I didn't know whether to laugh or cry.“ BBC
Die Erzählweise ist sehr liebevoll und wir mussten stellenweise sehr lachen, da sich - wie in jeder Familie - teils wirklich absurde Situationen ergeben. Die Serie hat uns in diesem Jahr am allermeisten Spaß gemacht, sie ist gleichzeitig ausgesprochen unterhaltsam, aber trotzdem berührend. Warum wir unser Highlight gleich am Anfang des Kalenders raushauen? Damit ihr noch Zeit habt die Serie zu sehen. Aktuell gibt es alle drei Staffeln in der ARTE Mediathek. Für alle die keine Schwierigkeiten mit Englisch haben, empfehlen wir die Serie im Original, da der Humor wunderbar british ist.
Heute verlosen wir unter allen Einsendungen eines unserer Last Christmas Weihnachtsschmuck DIY-Set. Das Set enthält sechs kleine Urnen als Weihnachtsschmuck zum Selberbasteln, eine Bastelanleitung mit Videotutorial, zwei Fragebögen zum Ende des Lebens und einen Gutschein für ein rechtssicheres Testament in Kooperation mit Erblotse. Mit dem Set laden wir euch ein, das Ende des Lebens vor dem Ernstfall zu besprechen. Das Schönste daran ist:
„Vom Darüber-Sprechen stirbt man nicht.“
Und bei vielen entstehen tiefe und schöne Gespräche. Außerdem könnt ihr einmal selbst testen, wie unsere Urnen gefaltet werden. Wie könnt ihr das Set gewinnen? Schreibt uns eine E-Mail an katharina@urnfold.de und erzählt uns, mit wem ihr gerne einmal über den Tod sprechen würdet.
Heute haben wir eine Musikempfehlung für euch und zwar die indische Band "Peter Cat Recording Co.". Besonders berührt hat uns von ihrem neuen Album das Lied "Suddenly", welches der Sänger Suryakant Sawhney über seine Mutter und seinen verstorbenen Vater geschrieben hat.
„I'm losing you
From my mind as I grow older too
Your memories are the only peace
The place I own
These songs I sing are the only way to make you listen“
Das dazu in Eigenregie entstandene Musikvideo greift die verspielte Stimmung der Musik auf und bringt gleichzeitig die unheimliche Tiefe der Lyrics zur Geltung. Im Musikvideo sehen wir die Band, verkleidet als Seefahrer, und die Mutter von Suryakant Sawhney, die in den gezeigten Momenten zum ersten Mal das Lied hört. Eine großartig gelungene Mischung aus Dokumentation und Fantasie, Leichtigkeit und Tiefe.
Der Bayerische Rundfunk hat uns als Teil des SchönerSterbenKollektivs im Oktober bei unserer Ausstellung Was bleibt? - 10.000 Dinge filmisch begleitet. In einem Beitrag von Capriccio könnt ihr sowohl uns dabei zuschauen wie wir 10.000 Dinge ins M26 in Regensburg räumen und erfahren warum wir das gemacht haben. Außerdem lernt ihr Lydia Gastroph und ihr Bestattungshaus weiss - über den Tod hinaus kennen. Lydia hat uns für die Ausstellung einen Karton voller Dinge gespendet, unter anderem die Hose, die ihre Schwester im Hospiz zum Sterben trug.
„Der Tod ist tatsächlich eine Banalität des Alltags. Er trifft uns alle, wir können nicht davonlaufen.“ Lydia Gastroph
Der Beitrag lohnt sich und wenn ihr mal in München seid, schaut bei Lydia und Lorena vorbei, es ist wunderschön dort.
Das Museum für Sepulkralkultur braucht Unterstützung! Aktuell steht das Museum vor einer großen Herausforderung, da die Gebäude sanierungsbedürftig sind. Außerdem sollte die Dauerausstellung modern und barrierefrei gestaltet werden. Für die Sanierung wurden aus der öffentlichen Hand bereits 20,64 Millionen Euro zugesagt, doch diese Summe reicht nur für die notwendigsten Maßnahmen. Viele dringend benötigte Verbesserungen müssten entfallen. Wir waren bei unserer letzten Reise nach Kassel dort und haben uns inspirieren lassen, unserer Meinung nach muss das Sepulkralmuseum weiter bestehen und je mehr Mittel sie zur Verfügung haben, desto mehr Möglichkeiten gibt es! Wir wünschen uns mehr Raum für die Auseinandersetzung mit perimortalen Themen und das Museum für Sepulkralkultur ist ein guter Ausgangspunkt dafür. Schaut doch mal auf der Crowdfunding-Seite des Museums vorbei, teilt es und lasst, wenn ihr könnt, entweder über die Plattform oder direkt per Bankverbindung eine Spende da.
„Wir brauchen eine Neukonzeption, Sanierung und Erweiterung. Nach über 30 Jahren ist das Gebäude marode, die Ausstellung veraltet und der Platz zu eng!“
Die Spendenkampagne läuft auf Startnext, bei der bis Ende des Jahres in 150 Tagen 250.000 Euro gesammelt werden sollen. Jede Spende, egal ob klein oder groß, trägt dazu bei, das Museum zu erhalten und für die Zukunft zu stärken. Alle Unterstützer*innen helfen dabei mit, einen lebendigen Ort des Austauschs, Lernens und Gedenkens für die Zukunft fit zu machen, an dem das Thema Endlichkeit offen und vielfältig behandelt wird. Wenn Du möchtest, kannst du direkt hier mithelfen: zur Kampagne .
Wie viele von euch mitbekommen haben, haben wir uns dieses Jahr intensiv mit den Dingen beschäftigt, die uns umgeben. Das hat Spuren hinterlassen. Wir schauen anders auf die Dinge: auf das, was wir besitzen und auf das, was neu dazukommt. Wir würden nicht sagen, dass wir jetzt Minimalistinnen sind, das ist zu einfach. Aber 10.000 Dinge zu sammeln, zu verwalten, aufzuräumen und zu verschenken, hat uns verändert. Bei jedem neuen Gegenstand denken wir inzwischen auch an sein Ende: an die Energie, die hineingeflossen ist, das Geld, das wir ausgeben, und die Folgen für die Umwelt und unsere Mitmenschen, die irgendwann alles einmal aufräumen müssen. Vielleicht ist das auch ein Gedanke, der euch durch die Weihnachtszeit begleiten kann:
„Müssen wir wirklich materielle Dinge schenken? Oder könnten es auch Zeit, Aufmerksamkeit und gemeinsame Erlebnisse sein?“
Wir können euch nur empfehlen, euch all der Dinge um euch zu stellen. Ihr bekommt einen ganz neuen Blick auf das Wesentliche. Dazu haben wir ein paar Literaturempfehlungen, die wir dieses Jahr selbst gelesen haben und für lesenswert befunden haben:
Erbgut - Was von meiner Mutter bleibt - von Marlen Hobrack
Dinge. Warum wir sie brauchen und warum wir uns von ihnen trennen müssen - von Elke Brüns
Frau Magnussons Kunst, die letzten Dinge des Lebens zu ordnen - von Margareta Magnusson
Der Trost der Schönheit - von Gabriele von Arnim
Ein Wochenende - von Charlotte Wood
Wir verfolgen sehr interessiert, was sich im Kontext von alternativen Bestattungsformen in Deutschland und dem Rest der Welt so tut. Letztes Jahr haben wir euch die Lavation im Adventskalender vorgestellt, im Jahr davor die Reerdigung . Wir haben beide persönlich ein großes Interesse an ökologisch sinnvoll(er)en Arten, mit verstorbenen Körpern umzugehen und hoffen, dass uns allen im Laufe der nächsten Jahre, bis uns das Zeitliche segnet, jenseits der Erd- und Feuerbestattung noch weitere Bestattungsarten zur Verfügung stehen werden. Auch im europäischen Ausland setzen sich Menschen dafür ein, andere Bestattungsformen zu erforschen und ein höheres Bewusstsein dafür in der Gesellschaft zu fördern. In der Schweiz beispielsweise gibt es seit mehreren Jahren den Verein werde erde , der sich dafür einsetzt, die Kompostierung in der Schweiz einzuführen. Wir finden die Art und Weise, wie die Gründerinnen das tun sehr interessant, da es in erster Linie darum geht, die Gesellschaft mit einzubeziehen und dort für Akzeptanz und Interesse zu sorgen, bevor es an die konkrete Umsetzung geht. In Form des Vereins sind Menschen dazu eingeladen aktiv mitzugestalten und sich am Prozess zu beteiligen. Der Fokus liegt auf der genauen wissenschaftlichen Untersuchung des Prozesses, sowohl biologisch, als auch welche Bedeutung die neue Bestattungsform gesellschaftlich und sozial haben kann. Der Verein selbst wird keine Kompostbestattung durchführen, es geht lediglich darum, die Möglichkeit eines solchen Angebots für die Schweiz zu schaffen und versucht dies durch aktive Beteiligung der Bürger:innen und mit Information und Aufklärung.
„Der Verein Werde Erde fördert den wissenschaftlichen, gesellschaftlichen und politischen Dialog rund um die Bestattungsarten und strebt die Legalisierung der Kompostbestattung an. – Uns ist es wichtig, dass am Ende des Bestattungsprozesses fruchtbare Erde entsteht. Wir möchten die Nährstoffe des Körpers erhalten, damit diese zum Aufbau von neuem Leben beitragen können." – werde erde
Die Wahl dieses Wegs finden wir extrem spannend, denn wir sind der Meinung, dass die aktive eigene Beschäftigung stark dazu beiträgt, Ängste und Abneigungen abzubauen. Das gilt im Spezifischen für die Komopostbestattung, sowie im Allgemeinen für die Beschäftigung mit den Themen Sterben, Tod und Trauer. Wir machen seit Jahren die Erfahrung, dass die Dinge ihren Schrecken ein Stück weit verlieren, wenn man sich näher mit ihnen befasst und sie versteht. Selbstwirksamkeit erfahren heißt auch ein Stück weit Trost erfahren und wir können euch nur dazu ermutigen, genauer hinzuschauen. Auf die Kompostbestattung und auf was euch evtl. sonst komisch und gruselig vorkommt ;)
Heute haben wir eine Empfehlung von unserer aktuellen Praktikantin Natalie für euch:
Ich höre diesen Song wirklich immer wieder sehr gerne. Es geht um den Sänger, der mit dem Tod seines Vaters konfrontiert ist und die Zeit aufarbeitet, die die Beiden miteinander verbracht haben - und eben auch nicht.
„(This time) I wanna say, "It's all right"
(I know) You're just a man after all
And I know you had demons
I got some of my own
I think you passed them along“
Besonders eindrücklich ist auch der Perspektivwechsel des Sängers, den er sowohl inhaltlich als auch musikalisch durchlebt. Ein wirklich empfehlenswerter Song.
Als wir mit den Urnen begonnen haben, haben wir uns gefragt: Warum gibt es für fast jede Lebensphase zeitgenössisches Design, nur beim Sterben hört die Gestaltung scheinbar auf? In den letzten Jahren haben wir natürlich einige Gegenbeispiele entdeckt und das Gefühl, dass sich immer mehr Gestalter*innen an das Thema herantrauen. Vielleicht ist das auch nur ein subjektives Gefühl innerhalb unserer Bubble, aber 2025 hat sich jedenfalls eine echte Design-Ikone der Urne angenommen: niemand Geringeres als das italienische Label Alessi.
„Es gibt ein Gefäß, das wir noch nicht erforscht haben, eine Designkategorie, die erstaunlich wenig Beachtung findet: die Bestattungsurne.“ – Alberto Alessi
In „The Last Pot“ haben sich zehn Designer*innen mit dem Thema Urne beschäftigt und dem letzten Behältnis ihre ganz eigene Form gegeben. Spannend war für uns nicht nur die Gestaltung und Funktion, sondern vor allem der Blick auf das lange Bewahren. Während sich unser eigener Designansatz eher auf den Moment des Abschieds und das Loslassen danach konzentriert, liegt hier der Fokus deutlich stärker auf der dauerhaften Aufbewahrung. Besonders gefreut hat uns, dass uns ndion, das Magazin des deutschen Rats für Formgebung zu dem Thema interviewt hat.
Hier findet ihr den Artikel.
Im April 2024 waren wir zu Besuch bei der städtischen Bestattung Stuttgart und erhielten eine Führung über einige Friedhöfe der Stadt. Für uns ein sehr spannender Tag mit vielen Eindrücken. Als wir den Dornhaldenfriedhof und das anonyme Grabfeld besichtigten, fiel uns in der Nähe ein Grab auf, auf welchem viele Kronkorken der Marke Sternburg lagen. Es war das Grab der drei RAF-Terroristen Baader, Ensslin und Raspe. Wir erfuhren, dass das Grab in den 70er Jahren eine hitzige Diskussion in Stuttgart ausgelöst hatte. Man habe Angst gehabt, dass eine Pilgerstätte entstehe, dass es bei der Beisetzung zu Gewalt kommen würde. Als wir später in der historischen Zahnradbahn wieder den Berg hinabfuhren, blieb uns die Frage:
„Kann man sein „Recht“ auf ein Grab verlieren? “
Im Video des StadtPalais beschreibt Bruno Streibel, damals Pfarrer der Rosenbergkirche im Stuttgarter Westen, die Stimmung rund um die Beisetzung. Er hielt die Grabrede für die drei Terroristen. Gemeinsam mit Museumsdirektor Dr. Torben Giese rekonstruiert Streibel den Tag der Beerdigung, der in der hitzigen Stimmung des Deutschen Herbstes zum Politikum wurde.
Pünktlich zu unserem Adventskalender hat Kraftklub ein neues Album mit dem sehr passenden Titel „Sterben in Karl-Marx-Stadt“ veröffentlicht. Selbst wenn ihr die Band nicht kennt oder sie nicht unbedingt euer Ding ist, hört mal rein. Im Song „All die schönen Worte“ geht es um eine Vorstellung, die wir wahrscheinlich alle kennen: dass immer nur die anderen sterben und man selbst noch ewig Zeit hat.
„Ich dachte, ich hätte noch ewig Zeit
Ich hab' doch noch mein ganzes Leben Zeit
Für ein klärendes Gespräch zu zweit
Ist später noch Gelegenheit“
Im klassischen Kraftklub-Stil meandert das Album durch verschiedene Aspekte der Vergänglichkeit: unser Verhältnis zur Zeit, zur Vergangenheit und zu dem Moment, in dem wir leben.
Auch ein Bild der eigenen Trauerfeier wird gezeichnet und zusammen mit Deichkind wird die Zeit aus dem Fenster geworfen. Stellenweise fehlt es uns an Tiefe, aber das ist vielleicht unserer Arbeit geschuldet.
Ein anderes Album, welches vor allem Katharina dieses Jahr abgeholt hat ist "Die like everyone else" von dem amerikanischen undeground Elektro Duo Patriarcy. Wenn ihr Lust auf tanzbare Endlichkeitsreflexion habt, hört da mal rein.
Oder hört generell mehr Musik, gern auch über den Tod, denn wie so oft bei unserem Thema ist die Auseinandersetzung mit dem Tod eine Feier des Lebens.
Heute haben wir eine Empfehlung für alle unter euch, die gerne richtig viel lesen oder lange Hörbücher hören. "Der Morgenstern" ist Band 1 der fünfteiligen Romanserie des norwegischen Autors Karl Ove Knausgård.
Es ist Norwegen im Sommer und am Himmel erscheint ein neuer Stern. Ist es einfach ein Stern oder der Vorbote von etwas Größerem? Wir begegnen Menschen zu unterschiedlichen Zeiten und an verschiedenen Orten: einer Biologin in Russland, die über die Kommunikation von Bäumen nachdenkt, einem jungen Norweger, der unerwartet Bestatter wird, einer Künstlerin in ihrem Sommerurlaub, einer Studentin, die einen gefährlichen jungen Mann kennenlernt, einem Architekten auf dem Zenit seiner Karriere, einem Londoner Fotografen am Ende seiner – und einem kleinen Jungen, der tief unten im Fjord ein Auto sieht und schweigt. Wir wandern durch Leben, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Alles, um am Ende, am gleichen lauen Sommerabend den neuen Stern zu sehen und Stück für Stück der Frage näherzukommen:
„Was wenn keiner mehr stirbt?“
Wir nähern uns dem Tod und mit jedem Kapitel nimmt er mehr Raum ein. Die Fäden laufen zusammen und es sieht so aus, als würde einer sie halten: der Tod.
Ich, Kristina, bin sehr kulinarisch motiviert. Ich liebe gutes Essen und Gebäck, sowohl als Konsumentin als auch als Produzentin.
Als ich im November über ein neu erschienenes Buch von Rosie Grant
„To Die For: A Cookbook of Gravestone Recipes“
gestolpert bin, war ich sofort ganz entzückt.
In meinem handgeschriebenen Kochbuch habe ich einige Rezepte gesammelt, die mir von Menschen, die mir wichtig sind, über die Jahre gegeben wurden und die ich stark mit ihnen verbinde. Dazu gehört zum Beispiel das Vanillekipferl-Rezept meiner verstorbenen Oma zum Beispiel, das nur deshalb so besonders mürb ist, weil ihr einmal aus Versehen zu viel Mehl in den Teig gerutscht ist. Oder das Rezept für Lammbraten von meinem Vater, bei dem der Trick für die besondere Kruste ein bisschen Ketchup in der Marinade ist.
Dass sich Menschen so sehr mit ihren Rezepten identifizieren, oder damit identifiziert werden, dass diese sogar auf ihren Grabsteinen stehen, wusste ich bis zu diesem Jahr nicht. Seitdem frage ich mich, welches Rezept wohl auf meinem eigenen Stein stehen würde, wenn ich einen hätte.
„Welches Rezept würdest du auf deinen Grabstein schreiben?“
Hinter dem heutigen Türchen findet ihr das Rezept für Spritzgebäck von Naomi Odessa Miller-Dawson, die auf dem Green-Wood Cemetery in Brooklyn, New York, begraben liegt. Vielleicht habt ihr Lust, die Plätzchen in eure Backliste für diesen Advent aufzunehmen. Noch mehr würde ich mich freuen, wenn ihr euer persönliches „Grabstein-Rezept“ mit uns teilen würdet. 🙂
Grabstein-Spritzgebäck
Zutaten:
1 Tasse Butter oder Margarine, weich
¾ Tasse Zucker
1 Teelöffel Vanille (oder Vanilleextrakt)
1 Ei
2 ¼ Tassen Weizenmehl (Type 405), gesiebt
½ Teelöffel Backpulver
⅛ Teelöffel Salz
Zubereitung:
Backofen auf 400°F (ca. 200°C Ober-/Unterhitze) vorheizen.
Die weiche Butter (oder Margarine) mit dem Handrührgerät schlagen, bis sie hell und fluffig ist. Zucker einrühren und weiterschlagen, bis alles gut verbunden ist. Dann Ei und Vanille unterrühren.
Mehl, Backpulver und Salz dazugeben und so lange rühren, bis ein glatter Teig entsteht.
Den Teig in eine Spritzgebäckpresse füllen.
Einzelne Spritzgebäck-Kekse mit etwas Abstand (ca. 5 cm) auf ein Backblech setzen.
Backen, bis die Kekse goldbraun sind – etwa 10 Minuten.
>> zum original Rezept auf Englisch
Manchmal vergisst man vor lauter "Wandel in der Bestattungsbranche" diejenigen, die schon vor Jahren angefangen haben, am Wandel zu arbeiten. Nun sprechen alle darüber, und wir haben nicht selten das Gefühl, dass die Pionierinnen und Pioniere der Branche ein wenig mehr Aufmerksamkeit verdient hätten.
Innovative Ideen und besondere Persönlichkeiten, die Bestattung neu gedacht und neu gemacht haben, gab es auch schon vor Instagram & TikTok.
Dieses Jahr durften wir Lydia Gastroph näher kennenlernen. Im nächsten Jahr haben wir die Ehre, uns mit ihr zusammen einen Stand auf der EXEMPLA der Handwerksmesse in München zu teilen. Lydia besitzt seit 15 Jahren ein Bestattungsunternehmen in München und einen Naturfriedhof auf Kreta , den wir im Juni besuchen durften. Was Lydia in unseren Augen zu einer echten Pionierin der Bestattungsbranche macht, ist, dass sie von Beginn an einen starken Fokus auf die Bedürfnisse der Menschen legt, die sie begleitet und sich unternehmerisch daran orientiert, ein entsprechendes Angebot zu schaffen. Mit erfrischendem Pragmatismus und Sinn fürs Feine, insbesondere für die Schönheit, die auch in schweren Zeiten liegen kann, gelingt es ihr, gemeinsam mit den Angehörigen ganz besondere Abschiede jenseits der Norm zu gestalten. Wer jetzt denkt: „Pff, Kunst und Ästhetik schön und gut, aber das ist mir doch viel zu elitär“, dem sei gesagt, dass sich hier Bodenständigkeit und Schönheit nicht ausschließen. Schaut doch mal bei Lydia und Lorena in der Hans-Sachs-Straße im Glockenbachviertel in München vorbei! Ihr werdet von der Herzlichkeit und Nahbarkeit der beiden überrascht sein. Im Juni haben wir auf Kreta in einem Video festgehalten, wie eine Seebestattung, die Lydia dort anbietet, aussehen kann.
Unser heutiger Tipp ist nichts für schwache Nerven, aber einer der eindrücklichsten Filme, die wir letztes Jahr gesehen haben. In „Des Teufels Bad“ wird die Geschichte von Agnes erzählt, einer jungen Frau im ländlichen Oberösterreich Mitte des 18. Jahrhunderts. Sie wird mit Wolf verheiratet und versucht, ihren Platz in einem Leben voller Armut, harter Arbeit und Religion zu finden.
„Auf einem Hügel wird eine Hingerichtete zur Schau gestellt. Als Exempel. Als Warnung. Ein Omen? Die tiefreligiöse und hochsensible Agnes betrachtet die tote Frau mit Mitleid. Auch mit Sehnsucht, denn sie fühlt sich fremd in der Welt ihres Mannes Wolf, in die sie gerade eingeheiratet hat.“ (Berlinale Archiv)
Im Kern geht es um das Phänomen des „Suicide by proxy“, also den mittelbaren Selbstmord, in Gerichtsakten des 18. Jahrhunderts oft als „Mord aus Lebens-Überdruss“ bezeichnet. Eine wichtige Grundlage für die historische Recherche zum Film ist die Arbeit der Historikerin Kathy Stuart. In ihrem 2023 erschienenen Buch Suicide by Proxy in Early Modern Germany: Crime, Sin and Salvation beschäftigt sie sich unter anderem mit dem Fall der Oberösterreicherin Ewa Lizlfellner, auf deren Geschichte der Film zu großen Teilen basiert.
„Des Teufels Bad“ ist eine atmosphärisch dichte und sehr sorgfältig recherchierte Auseinandersetzung mit Depressionen, Suiziden und der religiösen Prägung der Gesellschaft im 18. Jahrhundert. Einen vertiefenden Artikel zur Hintergrundgeschichte findet ihr
hier
Das Erlebnis, das mich, Kristina, in diesem Jahr ungeplanter Weise am nachhaltigsten beeindruckt hat, war der Besuch des Theaterstücks "Our Cosmic Dust" im Londoner Park Theatre. Im Produktionstrailer bekommt ihr einen Eindruck von der Umsetzung. In der Geschichte lernt man Shotaro kennen, einen kleinen japanischen Jungen, dessen Vater verstorben ist. Er vermisst seinen Vater und macht sich in kindlicher Naivität auf die abenteuerliche Suche nach seinem Vater in den Sternen. Das Publikum wiederum begleitet seine besorgte Mutter, die versucht, ihren Sohn zu finden und nach Hause zu holen. Dabei kommt sie in Kontakt mit sehr unterschiedlichen Charakteren, die alle ihre eigenen teils liebevollen, teils skurrilen und vor allem sehr wiedererkennbaren Geschichten über Liebe, Verlust und die Absurditäten des Lebens erzählen.
"It’s all the intricacies and nuances around such a sensitive subject matter which makes the play so wonderful and endearing. Our interactions with grief may be different, but we can all relate to loss as a sentiment, and the desire to replace that with some kind of hope." - Liam O'Dell
Es ist ein ergreifendes Stück, dem es in seiner Ernsthaftigkeit allerdings nicht an Humor fehlt. Besonders wird es vor allem dadurch, dass Shotaro durch eine lebensgroße Puppe dargestellt wird, die ab der ersten Minute wie eine echte Person wirkt. Gleichzeitig ist die Produktion mit wunderschönen Videoanimationen und Grafiken unterlegt, die die Bühne nicht dominieren, sondern auf sehr angenehme und beeindruckende Weise erweitern. Leider ist die Produktion aktuell nirgends zu sehen, aber sollte sie in der Zukunft erneut aufgeführt werden und sich euch die Gelegenheit bieten, nutzt diese und seht euch das Stück an.
Heute hat unsere Praktikantin Emily ein Türchen für euch gefüllt:
Der Friedhof der Zukunft
„Campus Vivorum“ gefällt mir sehr gut, da er eine völlig neue Art von Friedhof verkörpert. Durch die starke Naturverbundenheit des Friedhofs entsteht ein ruhiger und natürlicher Rückzugsort. Bäume, Pflanzen, Wasserflächen und offene Wege sorgen für eine Wohlfühlatmosphäre. Genauso wichtig finde ich die Offenheit für alle Kulturen. Der „Campus Vivorum“ macht deutlich, dass jeder Mensch und jede Art zu trauern willkommen ist. Unterschiedliche Traditionen, Rituale und Vorstellungen werden respektiert und haben ihren Platz.
„Nur Beisetzungsorte, welche die Ansprüche der und die Unterschiedlichkeit von Trauernden ernst nehmen, die Hinterbliebenen ein selbstbestimmtes Handeln erlauben und damit ihre Bedürfnisse berücksichtigen, helfen ihnen bei einer Neugestaltung einer Beziehung zu den Verstorbenen und sorgen so für einen gelungenen Abschied.“ Vivorum Campus
Besonders spannend finde ich, dass der „Campus Vivorum“ auch ein Ort der Begegnung ist. Es gibt Tische, Sitzplätze und Bereiche, an denen man verweilen, reden oder einfach zusammen still sein kann. Sogar Spielgeräte und bewegliche Sitzgelegenheiten gehören dazu – etwas, das man auf einem Friedhof eigentlich nicht erwartet. Dadurch entsteht ein Ort, an dem Menschen sich treffen und austauschen können.
Heute hat das Türchen unsere Praktikantin Neele gefüllt:
In der Podcast-Folge von „Dieser eine Moment“ spricht Philipp Fleiter mit Rainer Schieffer über den assistierten Suizid seiner großen Liebe Gaby im Jahr 2023 und seine persönlichen Erfahrungen als Ehepartner. Angefangen mit ihrer ersten Krebsdiagnose 2018 nimmt uns Rainer mit auf deren letzte, gemeinsamen Reise. Er beschreibt alle Hürden, denen sie begegnet sind, sowie die schönen Momente, die sie noch zusammen erlebt haben. Bis zu ihrem tiefen Wunsch nicht zu leiden, sondern selbstbestimmt sterben zu dürfen.
„Sie hat noch dreimal tief geatmet und dann war sie tot. Das nenne ich selbstbestimmtes, würdevolles Sterben und wer das so machen möchte, der soll es tun.“ – Rainer Schieffer
Ein ambivalentes Gefühl von Trauer, Wärme und Dankbarkeit begleiteten mich durch diese Folge. Denn Philipp und Rainer haben mich mitgenommen auf eine emotionale und sehr berührende Reise, die trotz der schweren Thematik von einer gewissen Leichtigkeit und informativem Charakter geprägt war.
>> zur Podcast Folge auf Spotify
>> Dignitas
Unser heutiges Türchen hat unsere Werkstudentin Linda für euch gefüllt. Sie arbeitet gerade an ihrer Bachelorarbeit im Bereich Industriedesign zum Thema „Tiertrauer“.
Im Rahmen meiner Bachelorarbeit, in der ich erforsche, wie anderweitig und doch pietätvoll bzw. respektvoll mit Überresten wie Asche und Knochen umgegangen werden könnte, bin ich auf die Arbeit der
Gestalterin Ella Einhell
gestoßen.
Sie verbindet Materialforschung mit Produktdesign und arbeitet seit 2020 mit Abfällen aus der Fleischindustrie, vor allem Tierknochen und Knochenasche.
„Jedes Jahr werden rund 400.000 Tonnen tierischer Nebenprodukte verbrannt und somit ungenutzt verschwendet.” – Ella Einhell
Durch experimentelle Verfahren und traditionelle Handwerkskunst verwandelt sie diese Reststoffe in neue, nachhaltige Materialien und gestaltet daraus Vasen, Tischgeschirr und andere ressourcenschonende Objekte. Ihre Arbeit zeigt, welches Potenzial in vermeintlich Wertlosem steckt und wie Gestaltung dazu beitragen kann, den Blick auf Kreisläufe und den Umgang mit Materialien grundlegend zu verändern.
Anfang des Jahres haben wir uns intensiv mit Totenmasken beschäftigt und dabei ein wirklich spannendes Designprojekt entdeckt: Vespers II von Oxman. Das Projekt greift die Tradition der Totenmaske, die bis in die Antike zurückreicht, auf und interpretiert diese in einer völlig neuen, experimentellen Form. Die Grundidee: den letzten Atemzug sichtbar machen. Oxman entwirft dafür eine Struktur, die von Mikroorganismen und ihren Stoffwechselprodukten geprägt ist. So entsteht ein generatives Design, das den finalen Atemzug der Trägerin oder des Trägers nachzeichnet, sichtbar macht.
"What remains once life has been lived? Can the death mask drive the formation of new life?" - Oxman
Historisch wurden Totenmasken angefertigt, um das Gesicht Verstorbener für Rituale und zum Gedenken zu bewahren. Man glaubte, sie schützten die Seele auf ihrem Weg ins Jenseits und ehrten wichtige Personen.
In der Renaissance nutzte man sie als Vorlage für Porträts, Skulpturen und Denkmäler. Die Römer ließen gar Schauspieler mit Totenmasken bei Beerdigungen auftreten. Auch heute greifen zeitgenössische Künstler:innen das Thema immer wieder auf und manchmal werden Totenmasken auch noch für den Privatgebrauch gefertigt.
>> zum Projekt
Seit drei Jahren fragen wir, am Ende des Jahres, Stefanie Schillmöller
(Good grief)
, unsere Trendforscherin des Vertrauens, was sie dieses Jahr am meisten bewegt hat,
was sie im Kontext Trauer, Tod und Sterben entdeckt hat. Dieses Jahr trifft ihre Antwort für uns genau ins Schwarze:
Mein Thema 2025? FRICTION (Reibung)
Nicht als Produkt, sondern als Prinzip. Als Gegenkraft. Als etwas, das mich dieses Jahr begleitet und auf eigentümliche Weise herausgefordert hat.
Wir leben in einer Zeit, in der Unbehagen fast vollständig aus unserem Alltag herausoptimiert wurde. Jede App verspricht, uns ein potenzielles Stolpern abzunehmen – oft noch bevor wir es überhaupt bemerkt haben. Wir hängen in Filterblasen, KI antizipiert unsere Bedürfnisse, alles soll glattlaufen: friktionsfrei, effizient. Und dann kommen Themen wie Abschied, Tod und Trauer und stellen sich mitten in den Weg. Wir sprechen oft vom „Tabu“, aber vielleicht sind es einfach Themen, die sich nicht wegstreamlinen lassen. Sie fordern uns heraus, bremsen uns aus, zwingen uns zu fühlen, zu zweifeln und auszuhalten. Es gibt keine Abkürzung, man muss durch die hindurch: Schritt für Schritt, Gefühl für Gefühl.
"Dieses Jahr wurde mir noch einmal deutlich: Bedeutung entsteht dort, wo wir nicht fliehen können, wo keine schnelle Antwort bereitliegt."
Vielleicht hat mich deshalb auch das Schreiben meines Newsletters besonders geprägt. Jedes Mal denke ich: Es müsste doch schneller gehen, es könnte doch einfacher sein. Und jedes Mal merke ich: Nein, diese Themen brauchen Zeit, Tiefe und Gedankenschleifen. Wir brauchen Räume, die uns nicht weiter beschleunigen, sondern ausbremsen. Und wir brauchen Inhalte, die nicht im Vorübergehen funktionieren.
Für mich ist GOOD GRIEF genau so ein Raum geworden. Ungeplant, aber notwendig.
Wenn du Lust auf solche Denk-Umwege hast, freue ich mich, dich dort zu sehen!
>> zum Newsletter
Frohe Weihnachten!
Stefanie
Heute haben wir ein kleines Geschenk für euch. Wir hören immer wieder, dass im Dezember so viel los ist und so viele schöne Adventskalender parallel laufen, dass man gar nicht alles in Ruhe anschauen kann. Deshalb haben wir die Empfehlungen der letzten Jahre für euch gesammelt. Für uns ist das auch ein spannender Rückblick auf all die Projekte rund um Trauer, Tod und Sterben.
Stöbert nach den Feiertagen gerne Mal in Ruhe durch unsere Sammlung!
Und wenn ihr selbst Projekte, Produkte oder Ideen kennt, die euch besonders beschäftigen oder inspirieren: Schickt sie uns gerne.
>> zum Archiv
2025 war für uns das vierte Jahr, seit die Idee entstanden ist, Urnen aus Papier herzustellen, und gleichzeitig das erste Jahr, in dem wir nicht mehr nur zu zweit waren und urnfold unsere volle Zeit widmen konnten. Wir sind unendlich dankbar für unser großartiges Team: Danke Annette, danke Linda, danke Pauline (die dieses wunderbare Video produziert hat), danke an unsere Praktikantinnen Neele, Natalie und Emily – und an unsere Freundin Franzi, die seit dem ersten Jahr immer wieder verlässlich einspringt, wenn es beim Falten eng wird.
„Es ist so viel passiert und so viel für 2026 geplant, es wäre wirklich schade jetzt zu sterben.“
Das mag sehr fatalistisch klingen, aber dieser Gedanke kommt uns immer wieder und wir empfinden ihn nicht als schlimm. Unser Thema zwingt uns dazu, regelmäßig innezuhalten und über das Ende nachzudenken. Wir haben das Gefühl, dass das unser Leben eher positiv beeinflusst: Es hilft, sich weniger über Kleinigkeiten zu ärgern und sich gleichzeitig mehr über die alltäglichen Dinge zu freuen. Das Ende mitzudenken hilft uns nicht nur im Design, verantwortungsvollere Entscheidungen zu treffen, sondern auch im Leben dem Wesentlichen näher zu kommen.
Wir können euch für 2026 nur empfehlen:
Memento Mori.
Danke für die gute Zusammenarbeit und die tollen Begegnungen 2025
Katharina & Kristina + Team