Was ist die Slowflower-Bewegung: Eine wachsende Gruppe an Menschen, die sich für einen saisonalen, nachhaltigeren und fairen Blumenmarkt ohne Gifte, eingeflogene Blumen und umweltschädliche Materialien einsetzt. 
Danke an Sebastian Conrad von Haute Jardin für die Begleitung des Projektes und die Interviewtexte.

Slowflower Kalender

Zwölf Monate lang entstand jeden Monat eine Trauerfloristik aus dem, was die Natur zu diesem Zeitpunkt bot. Alle Motive gibt es ab sofort in unserem immerwährenden Slowflower-Kalender.

Der Kalender ist immerwährend. Das heißt, ihr habt die kommenden Jahre etwas davon und könnt jährlich wiederkehrende wichtige Termine, wie Geburtstage, Todestage, Jubiläen etc. eintragen.

Die Bilder bieten Inspirationen für saisonale und nachhaltige Trauerfloristik. Auf der Rückseite finden sich zudem Informationen zur Umsetzung, dem Hintergrund, sowie ein Blühkalender für den jeweiligen Monat.

Gedruckt wurde im Format 47 x 67 cm auf hochwertiges Gmund Colors Papier. Die robuste Aufhängung wurde von Katharinas Vater in Handarbeit aus Totholz aus Nordfranken gefertigt.

68 €

(inkl. MwSt. + 6,99 € Versand)

Die Auflage ist auf 300 Stück limitiert.

Kalender bestellen
Immerwährender Kalender, Nachhaltige Trauerfloristik, urnfold in Kooperation mit der Slowflower Bewegung
Portrait Siegfried Scheidig, Aufhängung Slowflower urnfold Kalender

Januar 2025

Miriam Distler von Landstreich

„In meiner Gestaltung liegen der Tod und das Leben sehr nah beieinander. Abgestorbenes trifft auf die fragile Lebendigkeit vorgezogener, blühender Zweige. Das empfinde ich als tröstlich, weil es akzeptiert, dass der Tod zum Leben gehört.“


Februar 2025

Anne Hartmann von Kraut und Blüte

„Abschiedsgestaltungen mit Trockenblumen können Trauernde über den kurzen Moment der Bestattung hinaus zurück in den Alltag begleiten, und die Erinnerung an einen lieben Menschen wach und lebendig halten.“

(Fotos: Anne Hartmann)

März 2025

Lisa Motullo von Liebste Blumen

„Am liebsten arbeite ich mit dem, was gerade bei mir verfügbar ist. Für mich bedeutet dies keinen Verzicht – ich finde die Saisonalität spannend und inspirierend.“


April 2025

Caroline Wolf von urwüchsig

„Ich wollte auch etwas erschaffen, was man wieder verwenden kann und was bleibt. So dürfen die Knollen sogar mit unter die Erde, sodass sie im neuen Frühjahr wieder herauswachsen können.“


Mai 2025

Barbara v. Holtey von Die Wilde Wiese

„Ich hatte selbst wenig Zeit und Raum, um zu trauern. Die Fläschchen, in denen die wilde Wiese arrangiert ist, sind dazu gedacht, mit nach Hause genommen zu werden, um weiter Teil der Verabschiedung zu bleiben.“


Juni 2025

Sebastian Conrad von Haute Jardin

„Eigentlich denke ich immer wieder, dass es spannend wäre, außerhalb des ‚klassischen Kranzes‘ zu gestalten und merke gleichzeitig, wie kraftvoll das Symbol der Ewigkeit wirklich ist. Trauer braucht ein Gefäß oder einen Raum.“


Juli 2025

Annika Müller-Navarra von Garten Sieben

„Die Gestaltung sollte natürlich gewachsen aussehen. Die Wickenranken stehen für mich für den Neuanfang, für die Kraft, sich auch mit Hilfe anderer dem Licht zuzuwenden.“


August 2025

Marion Banfi von Naturnah. – Regionale Blumenkunst

„Man denke an das leise Knistern, wenn man einer Strohblume vorsichtig über die Blätter streicht. Sie sind robust und doch zart in ihrer Anmutung. Ich mag dieses Spiel mit Kontrasten.“


September 2025

Christin Ziebarth von Karmabouquet

„Diese Gestaltung versteht sich als stiller Dialog zwischen Material und Natur. Die Papierurne steht für das Leichte, das Endliche, der Sanddorn für Lebenskraft, Erinnerung und Zeit.“


Oktober 2025

Heike Flörke von Frau Flörke Blumenmanufaktur

„Bei der Bestattung dürfen die weißen Dahlien herausgenommen und mit in das Grab gegeben werden – zusammen mit einem der großen Blätter, auf das man eine ganz persönliche Nachricht schreiben kann. Als Abschiedsgruß sozusagen.“


November 2025

Tanja Melchert 

„Der Rahmen bietet die letzte Möglichkeit, zu begreifen, was man nicht mehr begreifen kann. Die Gestaltung lädt zum Dialog ein – zum Ergründen des fast Unbegreiflichen.“


Dezember 2025

Sebastian Conrad von Haute Jardin

 „Wie gewachsen, bewegt, naturhaft sollte die Stele sein. Wie verwoben aus den Tiefen des Winters, zwischen den Zeiten, zwischen den Welten.“

Privacy Preference Center